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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Wirtschaftsinformatik
Universitätsring 3
06108 Halle (Saale)

Ansprechpartner

Prof. Dr. Stefan Sackmann
Tel.: 0345 55 23471
Fax.:
kubas@wiwi.uni-halle.de



Profil

Die Professur für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Betriebliches Informationsmanagement ist eine der drei Professuren am Institut für Wirtschaftsinformatik und OR der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und wird von Prof. Dr. Stefan Sackmann geleitet. Die Forschungsschwerpunkte am Lehrstuhl liegen in den Bereichen Koordination von freiwilligen Helfern im Katastrophenfall, automatisierter Geschäftsprozesse, Automatisierung von Compliance und dem prozessorientierten Risikomanagement.

Projekte

KUBAS (www.kubas.uni-halle.de)

Hochwasser, Starkregenereignisse oder Versorgung von Flüchtenden sind nur einige Beispiele, bei denen das enorme Engagement freiwilliger Helfer und die Bereitschaft zur Bewältigung von aktuellen, gesellschaftlichen Herausforderungen offensichtlich wurden. Die Beispiele zeigen aber auch, dass die beobachtete Selbstorganisation auf Seite der Helfenden, insbesondere über soziale Medien wie Facebook oder Twitter, schnell an Grenzen stößt. Wenn mehrere tausend Helfer und Helferinnen in kurzer Zeit aktiv werden wollen, führt dies immer wieder dazu, dass sie bspw. an überfüllten oder bereits abgearbeiteten Einsatzorten ankommen, während an anderen Stellen hilfreiche Hände fehlen. Die entstehende Dynamik stellt offizielle Stellen immer wieder vor eine Vielzahl neuer, bislang unbekannter Herausforderungen – bewährte Ansätze zur zielgerichteten Koordination sind bislang nicht vorhanden. Damit das enorme Hilfspotential der freiwilligen und ungebundenen Helfer und Helferinnen zukünftig zielführend eingesetzt werden kann, erforscht das Projekt „Koordination ungebundener vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen (KUBAS)“ in den kommenden drei Jahren die damit verbundenen Fragestellungen.

Das Projekt KUBAS wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung auf Basis des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit” mit 1,8 Mio. Euro gefördert. Gemeinsam mit der Katastrophenschutzbehörde Halle, der Universität Regensburg und der Esri Deutschland GmbH werden in KUBAS neue Lösungen erforscht und innovative Verfahren entwickelt, die die Bewältigung der gewaltigen Koordinationsaufgaben beim Einsatz freiwilliger Helfer ermöglichen sollen. Im Kern wird hierfür ein innovatives System entwickelt, das durch die Nutzung moderner IT und Kommunikationsmöglichkeiten automatisiert zwischen dem Hilfsbedarf auf Seiten der Katastrophenschutzbehörde und den Hilfsangeboten aus der Bevölkerung vermittelt. Die so entstehende KUBAS-Plattform wird auf Seiten des Katastrophenschutzes in die bestehende IT integriert und die freiwilligen Helfer werden über ihre gewohnten Kommunikationskanäle (z. B. Apps, Soziale Netzwerke oder Telefon) alarmiert und informiert. Neben der verbesserten Koordination stehen auch Themen wie die Entlastung des Krisenstabs, die Optimierung der Vermittlung, die Offenheit von Schnittstellen oder die Einhaltung des Datenschutzes mit auf der Forschungsagenda. Die praktische Nutzbarkeit des KUBAS-Systems wird im Laufe des Projektes anhand mehrerer Katastrophenschutzübungen überprüft und getestet.


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