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Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML
Am Schwarzenberg-Campus 4D
21073 Hamburg

Ansprechpartner

Claudia Bosse
Tel.: 040 42878-4476
Fax.:
claudia.bosse@cml.fraunhofer.de



Profil

Das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML entwickelt und optimiert Prozesse und Systeme entlang der maritimen Supply Chain. In praxisorientierten Forschungsprojekten unterstützen wir private und öffentliche Auftraggeber aus den Bereichen Schifffahrt, Hafen und Logistik bei der Initiierung und Realisierung von Innovationen.  

Je nach Projekt- und Kundenbedarf stellen wir interdisziplinäre Teams aus Ingenieuren, Wirtschaftswissenschaftlern, Mathematikern, Informatikern und Nautikern zusammen, um kundenspezifische Lösungen für Schiffs- und Flottenmanagement, Nautik und Seeverkehr bzw. Häfen und Transportmärkte zu schaffen. Dabei berücksichtigen wir sowohl die Ergebnisse unserer vielfältigen Forschungstätigkeiten als auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Unsere Tätigkeitsfelder umfassen u. a. die maritime Sicherheit, den Zivilschutz sowie Computing-Technologien.

 

Was wir bieten:

  • Zukunftsorientiertes Informationsmanagement im maritimen Sektor
  • Anforderungsgerechter und innovativer Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Mathematische Optimierung für dispositive Entscheidungen
  • Entwicklung Entscheidungsunterstützender Umgebungen
  • Navigational Simulation and Risk assessment

Projekte

Automatische Transkription von UKW-Seefunkkommunikation zur Einsatzkoordination (Projekt ARTUS)

Maschinengeräusche, raue Umweltbedingungen oder unterschiedliche Dialekte sind nur eine Auswahl an Störquellen, die sich negativ auf die Qualität der Funkkommunikation auf See auswirken. Selbst bei der Verwendung von Standardredewendungen, den sogenannten IMO Standard Marine Communication Phrases (IMO SMCP), kommt es immer wieder zu Verständnisproblemen zwischen Sender und Empfänger, wie die Aufarbeitung zahlreicher Seeunfälle belegt. Um diese Schwierigkeiten zu mindern, hat ein Projektkonsortium aus DGzRS, Fraunhofer IAIS, Rhothetha Elektronik GmbH und dem Fraunhofer CML das Forschungsvorhaben ARTUS gestartet. Ziel von ARTUS (kurz für „Automatische Transkription von UKW-Seefunkkommunikation zur Einsatzkoordination“) ist die Aufnahme und automatische Transkription des maritimen UKW-Sprechfunks unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Mit Hilfe der erzeugten Verschriftlichung können sprachliche Unklarheiten schnell erkannt und geklärt werden. Weiterhin erleichtert die chronologische Dokumentation des Funkverkehrs die sofortige Nachvollziehbarkeit der jeweiligen Gesprächssituation, was insbesondere die Arbeit der an einer Rettung beteiligten Seenotretter oder anderer Einsatzkräfte erleichtern soll. Zusätzlich zu der Verschriftlichung erfolgt in ARTUS gleichzeitig auch eine Lokalisierung der Sender von Funksprüchen. Auf Basis der Peilung des UKW-Senders und unter Anwendung eines komplexen Ortungsalgorithmus wird die Position eines verunglückten Schiffes lokalisiert, sodass Einsatzkräfte in Zukunft auch in Situationen, in denen ein Schiff keine AIS-Position übermittelt, schnell am Unglücksort sein können. Im Projekt ARTUS wird das Fraunhofer CML unter anderem die Basis für das Training der Spracherkennungs-KI, in Form eines tiefen neuronalen Netzes, generieren und die zu entwickelnde Technologie in Schiffsführungssimulatoren implementieren und erproben. Das Projekt wird im Zuge der Bekanntmachung „Anwender-Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ des BMBF im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung gefördert. Die Laufzeit erstreckt sich vom 01.03.2019 bis zum 28.02.2022.

 


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