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Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML
Am Schwarzenberg-Campus 4D
21073 Hamburg

Ansprechpartner

Claudia Bosse
Tel.: 040 428784476
Fax.:
claudia.bosse@cml.fraunhofer.de



Profil

Das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML entwickelt und optimiert Prozesse und Systeme entlang der maritimen Supply Chain. In praxisorientierten Forschungsprojekten unterstützen wir private und öffentliche Auftraggeber aus den Bereichen Schifffahrt, Hafen und Logistik bei der Initiierung und Realisierung von Innovationen.  

Je nach Projekt- und Kundenbedarf stellen wir interdisziplinäre Teams aus Ingenieuren, Wirtschaftswissenschaftlern, Mathematikern, Informatikern und Nautikern zusammen, um kundenspezifische Lösungen für Schiffs- und Flottenmanagement, Nautik und Seeverkehr bzw. Häfen und Transportmärkte zu schaffen. Dabei berücksichtigen wir sowohl die Ergebnisse unserer vielfältigen Forschungstätigkeiten als auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Unsere Tätigkeitsfelder umfassen u. a. die maritime Sicherheit, den Zivilschutz sowie Computing-Technologien.

 

Was wir bieten:

  • Zukunftsorientiertes Informationsmanagement im maritimen Sektor
  • Anforderungsgerechter und innovativer Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Mathematische Optimierung für dispositive Entscheidungen
  • Entwicklung Entscheidungsunterstützender Umgebungen
  • Navigational Simulation and Risk assessment

Projekte

MITIGATE

Das Fraunhofer CML entwickelt seit September 2015 gemeinsam mit elf Partnern aus Forschung und Wissenschaft, Logistik und Hafenverwaltungen aus Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Griechenland und Rumänien das innovative Risikomanagement-System MITIGATE (Multidimensional, integrated, risk assessment framework and dynamic, collaborative Risk Management tools for critical information infrastructures). Da die Lieferkette auch eine Risikokette darstellt, sind Unternehmen zunehmend von Informationssicherheitsvorfällen ihrer Kunden, Partner oder Lieferanten betroffen und dadurch vor neue Herausforderungen gestellt. MITIGATE soll diese Sicherheitslücke schließen.

Den Kern des Risikomanagement-Systems von MITIGATE bildet eine offene Simulationsumgebung, mit Hilfe derer die Benutzer mögliche Risikoszenarien nachbilden und analysieren können. Zudem helfen diese Simulationen dann, Gefahren in Zukunft besser vorhersehen und dadurch vermeiden zu können. MITIGATE wird im Rahmen des EU-Forschungsprogramms Horizon 2020 gefördert und hat eine Laufzeit von 30 Monaten. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt rund 3,5 Mio. Euro.

STM Validation Project

Im Januar 2013 startete das großangelegte EU-Projekt MONALISA 2.0 mit dem Ziel, den Rahmen für ein standardisiertes europäisches Seeverkehrsmanagement (STM) zu entwickeln, um dadurch die Sicherheit, Effizienz und ökologische Nachhaltigkeit des maritimen Transports zu verbessern. Den Kern des STM-Konzepts bildet der standardisierte Informationsaustausch zwischen den am Seeverkehr beteiligten Parteien. Bereits heute stellen Schiffe eine Vielzahl von Informationen zur Verfügung wie z. B. Name und Schiffstyp sowie Angaben zur Reise wie etwa Abfahrts- und Zielhafen, Reisegeschwindigkeit und Kurs. Das Sea System Wide Information Management, kurz SeaSWIM, soll in Zukunft die infrastrukturellen Voraussetzungen für diesen Datenaustausch bereitstellen. Sobald die kommunikativen Standards festgelegt sind, können per SeaSWIM Informationen sicher übertragen werden. Das Fraunhofer CML entwickelt zu diesem Zweck Konzepte zur Identifizierung von Akteuren und Diensten innerhalb der maritimen Supply Chain. So könnte bald jede maritime Reise mit einer sogenannten Reise-Identifikationsnummer (Voyage ID) zur eindeutigen Zuordnung versehen werden, über die alle beteiligten Akteure aktuelle Informationen austauschen. Das in MONALISA 2.0 ausgearbeitete Konzept durchläuft jetzt im STM Validation Project eine umfassende Erprobungsphase, die Ende des Jahres 2018 abgeschlossen sein wird.


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Anzahl der Institutionen in Deutschland nach Kategorien gruppiert
Anzahl Kategorie
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  171 KMU
  185 Hochschulforschung
  116 Forschungsinstitute
  28 Netzwerke
  18 BOS
  13 Verbände