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Universitätsklinikum Regensburg
Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg

Ansprechpartner

Prof. Dr. Michael Nerlich
Tel.: 0941/944-6805
Fax.: 0941/944-6806
michael.nerlich@ukr.de



Profil

Spitze in der Medizin. Menschlich in der Begegnung.Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) versorgt als jüngstes Universitätsklinikum Deutschlands jährlich etwa 35.000 Patienten stationär sowie ca. 142.000 ambulant. Hierfür hält das UKR 833 Betten und 52 tagesklinische Behandlungsplätze bereit (von insgesamt 1.087 universitär betriebenen Betten der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg). In 28 human- und zahnmedizinischen Kliniken, Polikliniken, Instituten und Abteilungen beschäftigt das Universitätsklinikum Regensburg mehr als 4.400 Mitarbeiter.Ausgerichtet ist das Universitätsklinikum Regensburg auf Hochleistungsmedizin, insbesondere in den Gebieten der Transplantations- und Intensivmedizin sowie onkologischer und kardiovaskulärer Erkrankungen. Bei der durchschnittlichen Fallschwere („Case-Mix-Index“) liegt das UKR an der Spitze der deutschen Universitätsklinika. Neben der Patientenversorgung der höchsten Versorgungsstufe ist das UKR gemeinsam mit der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg für die Ausbildung von rund 2.000 Studierenden (Human- und Zahnmedizin) sowie für die medizinische Forschung verantwortlich. Gemeinsames Ziel aller Mitarbeiter sind die optimale medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten sowie ein wertschätzendes Miteinander im Team.

Projekte

Hygieneoffensive am UKRKünftig noch mehr Patientensicherheit am Universitätsklinikum Regensburg (UKR): Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte „NE-Offensive“ soll nosokomialen Keimen und Infektionen vorbeugen.Nosokomiale Infektionen, also solche, die im Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt auftreten, sorgen weltweit für Schlagzeilen. Die im Volksmund Krankenhauskeime genannten Erreger werden unter anderem von vorbelasteten Patienten ins Krankenhaus gebracht und setzen sich durch ihre Resistenz gegen antibiotische Wirkstoffe dort oft hartnäckig fest. Insbesondere bei schweren Erkrankungen, Verletzungen und Operationen stellen durch nosokomiale Erreger verursachte Infektionen ein Gesundheitsrisiko dar und sind allein in Deutschland für etwa 10.000 bis 15.000 Sterbefälle pro Jahr verantwortlich. Das Universitätsklinikum Regensburg, in dem auch die bayernweit erste Professur für Krankenhaushygiene angesiedelt ist, nimmt den Kampf gegen nosokomiale Keime nun proaktiv auf und hat im Juli 2017 ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt zu diesem Thema gestartet. Ziel ist es, innerhalb der nächsten zwei Jahre zu untersuchen, ob Patienten durch den Einsatz antimikrobieller Oberflächenbeschichtungen künftig besser vor nosokomialen Erregern und Infektionen geschützt werden können. Das Forschungsprojekt wurde von der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie am UKR in Kooperation mit der Interdisziplinären Notaufnahme, dem Institut für Mikrobiologie und Hygiene, der Klinik und Poliklinik für Dermatologie sowie dem Zentrum für Klinische Studien gemeinsam mit den Experten der Regensburger RAS AG entwickelt. Der ostbayerische Forschungsverbund erhielt für die „NE-Offensive“ deutschlandweit den ersten Zuschlag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Zuge der Ausschreibung „Forschung für die Zivile Sicherheit / Anwender-Innovativ“. Für das Forschungsprojekt sollen auf Nanosilberpartikeln basierende antimikrobielle Oberflächenbeschichtungen getestet werden. Diese werden zunächst beschränkt auf stark frequentierte Bereiche der Notaufnahme auf besonders keimbelastete oder schwer zu reinigende Oberflächen wie Türgriffe, Schubladen oder Mülleimerdeckel angebracht. Dort sollen sie bereits beim Erstkontakt des Patienten mit dem Krankenhaus aggressiven Erregern entgegenwirken. Durch eine regelmäßige Bestimmung der Keimbelastung auf den beschichteten und unbeschichteten Oberflächen kann der Erfolg gemessen werden.Die Beschichtungen werden dabei ergänzend zu den bereits bestehenden, umfangreichen Hygiene- und Reinigungsmaßnahmen am UKR implementiert, um die Anzahl an Keimen speziell an besonders kritischen Stellen von vornherein gering zu halten.


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Anzahl der Institutionen in Deutschland nach Kategorien gruppiert
Anzahl Kategorie
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  116 Forschungsinstitute
  28 Netzwerke
  18 BOS
  13 Verbände