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Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Centre for Drug Research
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60323 Frankfurt (Main)

Ansprechpartner

Dr. Bernd Werse
Tel.: 069-798-36386
Fax.:
werse@em.uni-frankfurt.de



Profil

Das Centre for Drug Research (CDR) wurde 2001 als Einrichtung der sozialwissenschaftlichen Drogenforschung gegründet. Es ist dem Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung an der Goethe-Universität angegliedert. Das CDR verknüpft empirische Forschung mit akademischer Lehre. Es finanziert sich ausschließlich über Drittmittel. Mit dem seit 2002 durch die Stadt Frankfurt geförderten Monitoring-System Drogentrends (MoSyD) werden Entwicklungen im Bereich des Konsums psychoaktiver Substanzen und neue Konsumtrends in Frankfurt am Main erfasst und analysiert. Außerdem ist das CDR erfolgreich bei der Einwerbung von weiteren Drittmitteln, z.B. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Förderprogramme der Europäischen Union. Schwerpunkte in diesem Zusammenhang sind die sozialen und kulturellen Eigenschaften des Drogenhandels, das noch junge Thema "Neue psychoaktive Substanzen" und Forschung zur zivilen Sicherheit im Kontext von (halb-)öffentlichem Drogenkonsum.

Projekte

DROK – Forschungsverbund illegaler Drogenhandel und Organisierte Kriminalität (2014-2016):

Der Verbund umfasste Projektpartner in drei deutschen Städten; zudem gab es einen österreichischen Partnerverbund (VIDRO), der sich mit dem "virtuellen" Drogenhandel beschäftigte. Neben diesen neuen Formen des Online-Drogenhandels fokussierte DROK auf den "klassischen" Drogenkleinhandel in sozial integrierten Umfeldern, der offenen Szene sowie in Haftanstalten und bearbeitet die Frage nach der Bedeutung von Strukturen und Methoden der OK in diesen Bereichen.

DRUSEC - Konsum von Alkohol und illegalen Drogen in der Öffentlichkeit und im Nachtleben (Drugs and Urban Security; seit 2017)

 

In diesem Projekt geht es um die Gefährdung öffentlicher Sicherheit durch (halb) öffentlichen Konsum legaler und illegaler Drogen. ein Fokus sind dabei  „offene“ Drogenszenen, die durch ihre prekäre Existenz per se als Sicherheitsrisiko gelten. Andere Risiken – u.a. unkontrollierte, z.T. gewaltförmige Verhaltensweisen – gehen von Ausgehszenen aus, in denen Alkohol und z.T. illegale Drogen konsumiert werden. DRUSEC hat dabei die Beziehung zwischen ‚objektiven‘ Risiken und deren subjektiver Wahrnehmung im Fokus. Das Konsortium arbeitet mit einem integrierten Ansatz sozialwissenschaftlicher und humangeographischer Forschungsmethoden. Im Mittelpunkt steht dabei das Konzept von „Drogenräumen“, für die in deutschen und französischen Städten jeweils ein Mapping erstellt werden soll. Zudem werden relevante Akteure aus diesen „Drogenräumen“ mittels diverser sozialwissenschaftlicher Methoden erforscht. Neben der erstmaligen vergleichenden Untersuchung solcher Umfelder steht dabei die Entwicklung und Erprobung neuartiger Präventionsmaßnahmen im Mittelpunkt. Eine zentrale Maßnahme zur Erhöhung der zivilen Sicherheit, die – durchgeführt von einem Partner aus der Toxikologie – im Projekt erprobt und evaluiert wird, ist das Substanzmonitoring in Konsumräumen. Für die Ausgehszenen wird eine Maßnahme zur drogenbezogenen Krisenintervention evaluiert. Dazu werden Vorschläge für weitere Maßnahmen der Sicherheitsprävention gemacht und z.T. evaluiert. Ein weiteres wichtiges Resultat stellen Handlungsempfehlungen für relevante Professionen dar.

 


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