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Kühn Geoconsulting GmbH
Auf der Kaiserfuhr 39
53127 Bonn

Ansprechpartner

Diplom-Geologe Stefan Oesinghaus
Tel.: 0228 9897242
Fax.:
s.oesinghaus@geoconsulting.de



Profil

Die Kühn Geoconsulting GmbH wurde 1970 gegründet und ist als unabhängiges Ingenieurbüro seit mehr als 40 Jahren in den Bereichen Baugrundberatung und Altlastensanierung tätig. Für seine Kunden entwickelt Kühn innovative ingenieurgeologische und bauverfahrenstechnische Lösungen in den Bereichen Baugrund (Gründung, Erdbau, Spezialtiefbau), erdstatische Berechnungen, Umwelt/Altlasten (Boden, Grundwasser, Rückbau), Hydrogeologie (Drainage, Versickerung, Brunnen, Grundwassermodellierung, Überflutungsnachweis), Geothermie/Energie (Erdsonden, Wasser-Wasser-Anlagen), Umweltinformatik (Modellierung, Entwicklung von Geoinformationssystemen/GIS) und Messtechnik (Bauwerksmonitoring, Einsatz modernster Geomesstechnik).

Projekte

Hierarchisches Frühwarn- und Alarmierungssystem für plötzliche Sturzfluten nach Starkregenereignissen (HAPLUS)

Im Zuge des Klimawandels haben Extremniederschläge und Überflutungen deutlich zugenommen. Auf überregionaler Ebene ist die Unwetter- und Hochwasservorhersage seit Jahren gut etabliert, da die Pegelstände der großen Flüsse engmaschig überwacht werden. In kleinräumigen, insbesondere ländlichen Bereichen sind Prognosen dagegen schwierig. Überflutungen treten häufig in eng begrenzten Gebieten auf. Kleine Bäche verwandeln sich binnen weniger Minuten in reißende Ströme und verursachen katastrophale Schäden, da die Vorwarnzeiten gering sind.

Im Rahmen des Projekts HAPLUS wird ein neuartiges Warn- und Alarmierungssystem erforscht, das an lokale Gegebenheiten spezifisch angepasst ist. Grundlage ist die genaue Erfassung des Geländeprofils eines Risikogebietes, aus dem ein präzises Oberflächen-Abflussmodell erstellt wird. Die Überwachung der Pegelhöhen und Fließgeschwindigkeiten an wenigen, besonders gefährdeten Punkten reicht dann im Gefahrenfall aus, um zuverlässig eine mehrstufige Alarmierungskaskade in Gang zu setzen. Die realitätsnahe Simulation des Überflutungsverlaufs ermöglicht die Identifikation kritischer Stellen und die exakte Vorbereitung von Notfallplänen.

Das HAPLUS-System zeichnet sich durch Einfachheit und Robustheit aus, weshalb es mit geringem Aufwand auch auf andere gefährdete Gebiete übertragbar sein wird. Lokale Messstationen und die genaue Kenntnis des Fließverhaltens ermöglichen mit hoher Zuverlässigkeit die rechtzeitige und gezielte Alarmierung von Behörden, Katastrophenschutz und betroffener Bevölkerung.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms „KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Das Projekt wird im Verbund der drei Bonner Firmen, der Kühn Geoconsulting GmbH (Verbundkoordinator, https://geoconsulting.de/), der Ingenieurgruppe Steen-Meyers-Schmiddem GmbH (http://www.sms-ing.de/) und der geoFact GmbH (http://www.geofact.de) durchgeführt.


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  116 Forschungsinstitute
  28 Netzwerke
  18 BOS
  13 Verbände