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Hochschule der Medien Stuttgart
Institut für Digitale Ethik
Nobelstr. 10
70569 Stuttgart

Ansprechpartner

Prof. Dr. Petra Grimm
Tel.: 0049 711 8923 2202
Fax.:
grimm@hdm-stuttgart.de



Profil

Institut für Digitale Ethik (IDE)

an der Hochschule der Medien Stuttgart

Fortschreibung der Medienethik im digitalen Umfeld

Das Institut für Digitale Ethik (IDE) nahm im Januar 2014 unter Leitung von Prof. Dr. Petra Grimm, Prof. Dr. Tobias O. Keber und Prof. Dr. Oliver Zöllner seine Arbeit auf. Hierdurch wurde die seit zuvor über einem Jahrzehnt bestehende medienethische Arbeit an der Hochschule der Medien (HdM) unter einem Dach gebündelt.

Das Tätigkeitsfeld des Instituts für Digitale Ethik (IDE) lässt sich aus den Herausforderungen für die digitale Gesellschaft ableiten und ist folglich weit. Allgemein soll es als Dialogforum und Forschungsinstitut für den intra- und interdisziplinären Austausch zwischen Medienwissenschaft, Medienpraxis und Medienpolitik dienen (Dialog- und Netzwerkfunktion). Weiter ist erklärtes Ziel des Instituts, die Öffentlichkeit durch Veranstaltungen für aktuelle Fragestellungen der Medienethik im digitalen Umfeld zu sensibilisieren und zentrale Anlaufstelle („focal point“) für medienethische Expertise zu sein (Kompetenzzentrum und Beratungsfunktion).

Zentrale Aufgabenfelder einer Digitalen Ethik sind demnach:

  • Big Data und Privatsphäre (Mangel an Informationsgerechtigkeit, Autonomie und Transparenz),
  • Manipulation und Informationsselektion,
  • verletzendes Kommunikationsverhalten im Netz (z. B. Trolling, Cybermobbing, sexuelle Belästigung),
  • Gefährdungspotenziale durch Medieninhalte (z. B. Gewaltvideos, Hassseiten, Internetpornografie, Menschenwürdeverletzung, Suizidforen),
  • Ambient/Virtual Reality,
  • Künstliche Intelligenz und vernetzte Technologien (Internet der Dinge),
  • ungerechte Distributions- und Produktionsstandards (z. B. Kostenfallen, Umweltbelastung durch Computer- und Handyschrott, unwürdige Produktionsbedingungen bei der Geräteherstellung) und
  • interkulturelle Kommunikationskonflikte (z. B. im Internet verbreitete satirische Videos im religiösen Kontext).

In den Bereich der Forschung (1. Säule) fallen interdisziplinäre Forschungsprojekte mit (Technologie-)Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, die Erstellung empirischer Studien und die Grundlagenforschung.

Die Lehre (2. Säule) umfasst ethische, medienrechtliche und sozialwissenschaftliche Lehrveranstaltungen und studentische (Forschungs-) Projekte im Bachelor- und Masterstudium an der HdM.

Der Förderung der Digitalkompetenz (3. Säule) wird durch die Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen, Workshops und Erstellung von Gutachten nachgekommen. Ein weiteres Aufgabenfeld stellt die sachverständige Mitwirkung des Instituts bei Gesetzgebungsvorhaben dar.

 

Projekte

Verbundprojekt: Smartphone-basierte Analyse von Migrationstrends zur Identifikation von Schleuserrouten (SmartIdentifikation) gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. FKZ: 13N14766. Laufzeit: 04/2018 - 03-2020.

Präventive digitale Sicherheitskommunikation (PräDiSiko) gefördert vom Bundesminsiterium für Bildung und Forschung. FKZ: 13N14066. Laufzeit: 11/2016 - 10/2019.

Kooperative Fahrer-Fahrzeug-Interaktion (KoFFI) gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. FKZ: 16SV7625. Laufzeit: 11/2016 -  10/2019.

 

 


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