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Ingenieurgruppe Steen-Meyers-Schmiddem GmbH
Straßen / Kanalbau
Messerschmittstraße
53125 Bonn

Ansprechpartner

Michael Schmiddem
Tel.: 02289182090
Fax.:
michael.schmiddem@sms-ing.de



Profil

Profilbeschreibung

Die Ingenieurgruppe Steen-Meyers-Schmiddem GmbH wurde 1990 gegründet und ist als unabhängiges Ingenieurbüro seit mehr als 20 Jahren in den Bereichen Bauleitplanung, Ingenieurleistungen (Planung und Bauleitung), Spezialtiefbau (unterirdischer Rohrvortrieb und Stollenbauweise), Generalentwässerungsplanung, Planung für offene und grabenlose Sanierung von Kanälen, Oberflächenabflussmodderlierung und Beratung zum Hochwasser- und Überflutungsschutz, Projektsteuerung und Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination tätig.

 

 

Projekte

Projektbeschreibung

Hierarchisches Frühwarn- und Alarmierungssystem für plötzliche Sturzfluten nach Starkregenereignissen (HAPLUS)

Im Zuge des Klimawandels haben Extremniederschläge und Überflutungen deutlich zugenommen. Auf überregionaler Ebene ist die Unwetter- und Hochwasservorhersage seit Jahren gut etabliert, da die Pegelstände der großen Flüsse engmaschig überwacht werden. In kleinräumigen, insbesondere ländlichen Bereichen sind Prognosen dagegen schwierig. Überflutungen treten häufig in eng begrenzten Gebieten auf. Kleine Bäche verwandeln sich binnen weniger Minuten in reißende Ströme und verursachen katastrophale Schäden, da die Vorwarnzeiten gering sind.

Im Rahmen des HAPLUS - Projekts wird ein neuartiges Warn- und Alarmierungssystem erforscht, das an lokale Gegebenheiten spezifisch angepasst ist. Grundlage ist die genaue Erfassung des Geländeprofils eines Risikogebietes, aus dem ein präzises Oberflächen-Abflussmodell erstellt wird. Die Überwachung der Pegelhöhen und Fließgeschwindigkeiten an wenigen, besonders gefährdeten Punkten reicht dann im Gefahrenfall aus, um zuverlässig eine mehrstufige Alarmierungskaskade in Gang zu setzen. Die realitätsnahe Simulation des Überflutungsverlaufs ermöglicht die Identifikation kritischer Stellen und die exakte Vorbereitung von Notfallplänen.

Das HAPLUS-System zeichnet sich durch Einfachheit und Robustheit aus, weshalb es mit geringem Aufwand auch auf andere gefährdete Gebiete übertragbar sein wird. Lokale Messstationen und die genaue Kenntnis des Fließverhaltens ermöglichen mit hoher Zuverlässigkeit die rechtzeitige und gezielte Alarmierung von Behörden, Katastrophenschutz und betroffener Bevölkerung.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms „KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Das Projekt wird im Verbund der drei Bonner Firmen, der Kühn Geoconsulting GmbH (Verbundkoordinator, https://geoconsulting.de/), der Ingenieurgruppe Steen-Meyers-Schmiddem GmbH (http://www.sms-ing.de/) und der geoFact GmbH (http://www.geofact.de) durchgeführt.


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Statistik

Kuchendiagramm der Verteilung der Institutionen in Deutschland nach Kategorien

Anzahl der Institutionen in Deutschland nach Kategorien gruppiert
Anzahl Kategorie
  65 Großunternehmen
  172 KMU
  185 Hochschulforschung
  116 Forschungsinstitute
  28 Netzwerke
  18 BOS
  13 Verbände