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SCANOVIS
R&D
An der Königsbach 8
56075 Koblenz

Ansprechpartner

Jürgen Marx
Tel.: 0261 97 377 851
Fax.:
info@scanovis.com



Profil

Die SCANOVIS GmbH ist ein 2015 gegründetes Technologie-Startup mit Sitz in Koblenz, um den Gründer und Geschäftsführer Jürgen Marx. Das Unternehmen hat sich auf die berührungslose Oberflächenanalytik spezialisiert, mit den Schwerpunkten Struktur- und Substanzerkennung.

Bevor Marx sich 2007 selbstständig machte, war er 17 Jahre lang im amerikanischen Lebensmittelkonzern „MARS Inc.“ für die Implementierung von neuartiger Messtechnik verantwortlich und baute europaweite Produktionsstraßen mit auf. 

Zurzeit beschäftigt das Unternehmen Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und Industrie, mit dem Schwerpunkt Forschung und Entwicklung. 

 

SCANOVIS hat ein neuartiges und patentiertes Verfahren zur oberflächennahen Substanzerkennung erfunden und entwickelt. Dabei wird die Probe mittels infrarotem Laser abgescannt und definierte Substanzen anschließend bildgebend dargestellt. Die Methodik basiert auf dem physikalischen Grundprinzip der Absorptions-Spektroskopie und kann durch Anpassung des Lasers und der entsprechenden Optik auf verschiedene Materialien angepasst und kalibriert werden. 

 

Das Verfahren kann branchenübergreifend angewendet werden und bietet die Möglichkeit eine Topologie-Vermessung mit einer spektroskopischen Analyse zu verbinden. Neben den industriellen Anwendungen bei der Qualitätssicherung im Labor oder der Prozessüberwachung im In-Line-Betrieb, kann das Verfahren Anwendung in der Medizintechnik und Forensik finden.

Projekte

Im ersten Schritt hat sich das Unternehmen auf die berührungslose und zerstörungsfreie Sichtbarmachung von latenten Fingerabdrücken für die forensische Verwertung spezialisiert. 

 

Etablierte Methoden verwenden zur Visualisierung oftmals Pulver oder andere chemische Hilfsmittel, um die für das menschliche Auge unsichtbaren Spuren zu finden und diese nutzbar zu machen. Einige dieser Additive sind nachgewiesen schlecht für die Gesundheit der Mitarbeiter und können bei falscher Anwendung eine Spur vollständig zerstören. Durch die hervorgerufenen Wechselwirkungen ist in einigen Fällen eine nachgeschaltete DNS-Sequenzierung ebenfalls nicht mehr möglich.

 

Die Vorteile eines berührungslosen und digitalen Verfahrens liegen dabei auf der Hand und sind grundsätzlich mit den Vorzügen der Digitalisierung zu umschreiben:

  • Reduktion der Bearbeitungszeit: 60 Sekunden für 100 cm2
  • hohe Bildauflösung von 1016dpi
  • keine Verwendung von verändernden und/oder gesundheitsschädlichen Chemikalien oder Pulvern
  • sofortige digitale Verfügbarkeit zum Vergleich mit Datenbanken
  • nach Miniaturisierung – direkter Einsatz am Tatort
  • ggf. Verwendung von überlagerten oder teilvorhandenen Abdrücken
  •  

    Zurzeit verfügt SCANOVIS über einen funktionsfähigen Demonstrator. Auf flachen und nicht saugenden Oberflächen (zum Beispiel Stahl, Spiegel, PP, PET, PVC) können Fingerabdruckspuren ohne weitere Hilfsmittel gefunden und dargestellt werden. Scans auf Papier brachten vielversprechende Ergebnisse. 

     

    Das Unternehmen ist auf der Suche nach Forschungspartner aus den Bereichen: Forensik, Photonik und/oder Laser und Sensorik, um die noch offene Arbeitspunkte gemeinsam zu bearbeiten: 

    - Erhöhung der Laser-Leistung zur Verarbeitung von saugenden oder rauen Untergründen

    - Vermessung von dreidimensionalen Oberflächen und Asservaten

    • Miniaturisierung der Technologie für handgeführte Tatort-Version
    • Anwendung der Technik auf andere Bereiche der Spurenanalyse.

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    Statistik

    Kuchendiagramm der Verteilung der Institutionen in Deutschland nach Kategorien

    Anzahl der Institutionen in Deutschland nach Kategorien gruppiert
    Anzahl Kategorie
      65 Großunternehmen
      173 KMU
      188 Hochschulforschung
      119 Forschungsinstitute
      29 Netzwerke
      18 BOS
      14 Verbände