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Uniklinik RWTH Aachen, Klinik für Anästhesiologie
Sektion Medizintechnik
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen

Ansprechpartner

Dr. Andreas Follmann
Tel.: 0241 80-36219
Fax.:
afollmann@ukaachen.de



Profil

Die Klinik für Anästhesiologie vertritt an der Uniklinik RWTH Aachen neben den Disziplinen Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie auch die Notfall- und Katastrophenmedizin in Lehre, Forschung und klinischer Versorgung. Der größte Teil der Notärzte (inkl. der Leitenden Notärzte) sowie Telenotärzte der Stadt Aachen werden von dieser Klinik gestellt.

Innerhalb der klinikinternen, interdisziplinären Sektion Medizintechnik werden themenassoziierte Projekte gebündelt und koordiniert. Hierfür arbeiten Ingenieure, Informatiker und Mediziner eng zusammen. In Kooperation mit verschiedenen Lehrstühlen der RWTH und externer (nationaler und internationaler) Partner wurden Methoden zur kontaktlosen Vitalparameterdetektion, zur Digitalisierung und zur technischen Unterstützung von Einsatzkräften, u.a. durch Augmented und Virtual Reality entwickelt.

Seit 2006 stellt die Telemedizin ein besonderes Forschungsinteresse der Klinik dar. So wurde der Telenotarzt Aachen entwickelt bzw. optimiert und evaluiert. Der Telenotarzt ist in Aachen inzwischen in die Regelversorgung übergegangen und wird ebenfalls vom Lehrstuhl betreut und wissenschaftlich supervidiert.

Projekte

Der Telenotarzt Aachen mit den vorangegangenen Forschungsprojekten Med-on-@ix und TemRas stellt ein Alleinstellungsmerkmal für die Tele-Notfallmedizin dar. Der Aachener Telenotarzt ist weltweit das einzige holistische telemedizinische System im Rettungsdienst. Durch die jahrelange Erfahrung verfügen wir als Anwender über eine hervorragende Expertise zur rechtlichen Lage in Deutschland und eine sehr gute Vernetzung mit allen wichtigen Partnern im Bereich der Telemedizin.

Im Forschungsprojekt AUDIME, gefördert vom BMBF, wurde der Einsatz von Datenbrillen in der Katastrophenmedizin untersucht. Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts war die Integration eines telemedizinisch angebundenen Leitenden Notarztes (Tele-LNA). Er kann zuvor erfasste Informationen der Patientenanhängekarten, die Standorte der Patienten, sowie deren Vitaldaten (von Überwachungsmonitoren) aufrufen und somit den LNA vor Ort bei Sichtung oder einsatztaktischen Überlegungen, aber auch einzelne Helfer bei individualmedizinischen Tätigkeiten unterstützen. Die Evaluation hat die außerordentliche Bedeutung der Telemedizin und der digitalen Erfassung der Sichtungskategorie durch Auswertung der Patientenanhängekarten als etabliertes System („high-tech meets no-tech“) gezeigt.

Das Forschungsprojekt FALKE, ebenfalls BMBF-gefördert, untersucht aktuell die Potentiale einer teilautomatisierten Sichtung mit Hilfe einer kontaktlosen Vitalparameterdetektion von einem unbemannten Flugsystem (Unmanned Aerial System; UAS) aus. Zum Einsatz kommen Sensortechniken wie Radar, Infrarotthermographie und die konventionelle Kameratechnik. Durch die Anpassung bestehender Sichtungsalgorithmen sollen die Ergebnisse aus Herzfrequenz- und Atemfrequenz-Detektion, sowie Parameter zur Lage und zu Bewegungen zu einem Sichtungsergebnis führen, dass dann durch einen Tele-LNA bestätigt oder geändert werden kann. Wir erwarten so, dass die schwierige Aufgabe der Sichtung qualitätiv besser wird und die Einsatzkräfte vor Ort entlastet werden.


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  18 BOS
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