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Docs in Clouds GmbH
Vaalser Str. 460
52074 Aachen

Ansprechpartner

Dr. Michael Czaplik
Tel.: 0241 430044-00
Fax.: 0241 430044-98
info@docsinclouds.com



Profil

Bei Docs in Clouds entwickeln Fachärzte und Ingenieure gemeinsam individuelle Telemedizin-Lösungen. So wird medizinische und technische Expertise zusammengebracht. Nach der Gründung im Jahr 2013 lag der Fokus zunächst auf der Weiterentwicklung des sogenannten Telenotarzt-Systems gemeinsam mit der P3 communications GmbH.  Das System ist seit über drei Jahren integraler Bestandteil des Aachener Rettungsdienstes sowie weiterer Städte. 2018 gab das Gesundheitsministerium von NRW bekannt, das System flächendeckend einführen zu wollen. Die Docs in Clouds hat für das Telenotarzt-System den Deutschen Telemedizinpreis sowie weitere Preise gewonnen.

Nach Ausgründung des Telenotarzt-Systems in das Joint Venture P3 telehealthcare GmbH (aus Docs in Clouds und P3 communications GmbH), legte die Docs in Clouds ihren Fokus auf die Entwicklung des TeleDoc-Systems für die Palliativpflege und hausärztliche Versorgung. Das Ziel war es, eine Lösung zu entwickeln, die den Arzt im ambulanten sowie stationären Kontext schneller und häufiger auf telemedizinischem Wege zu seinem Patienten bringt. Die Docs in Clouds realisierte ein System, das eine vollständige Telekonsultation ermöglicht. Sprich, über die reine Videosprechstunde hinaus, können dem Arzt über das System relevante Vitalparameter übermittelt werden. Das System wurde bereits sowohl im stationären als auch ambulanten Kontext erfolgreich getestet.

Neben dem TeleCare-Bereich bietet die Docs in Clouds GmbH medizinische Ingenieursdienstleistungen (zum Beispiel im Automotive Health-Bereich) und ist darüber hinaus aktiv in verschiedenen Forschungsprojekten.

Projekte

Im Rahmen des BMBF geförderten Projektes AUDIME wurde der Einsatz von Datenbrillen und Augmented-Reality als Hilfsmittel für Massenanfälle von Verletzen (MANV) untersucht. Ein MANV stellt für alle Beteiligten eine außergewöhnliche Situation dar. Die Einsatzlage ist ungewohnt, hektisch und unübersichtlich, sodass sich der Einzelne oft überfordert fühlen kann. Hier hilft die AUDIMe Datenbrille mit eingespeicherten Leitlinien für eine verlässliche Patientensichtung. Wird bei der Beurteilung oder Behandlung von Verletzten Hilfe benötigt, so kann der Helfer direkt in audiovisuellen Kontakt mit einem leitenden Telenotarzt (Tele-LNA) treten. Dieser wird über die Kamera der Datenbrille direkt Teil der Situation und kann schnell unterstützen. Ein weiteres Problem bei Großschadenslagen stellt die Organisation dar. Mehrfachsichtungen, Falschdispositionen und übersehene Patienten sind keine Seltenheit. Deswegen werden alle per AUDIME-Brille gesichteten Patienten automatisch mit der MedCast Cloud synchronisiert. Die Einsatzleitung kann so Ressourcen schnell und sicher dorthin disponieren, wo sie benötigt werden.

Das ebenfalls durch das BMBF geförderte Projekt FALKE befasst sich mit der folgenden Problemstellung: Im Rahmen großer Schadensereignisse werden oftmals akut mehr medizinische Ressourcen benötigt als sofort vor Ort verfügbar sind. Opfer können dann in der Regel nicht direkt individuell behandelt werden. Stattdessen bestehen die vorrangigen Ziele darin, sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen und Prioritäten für Hilfeleistungen zu definieren. Es soll eine Drohne entwickelt werden, die selbständig das Einsatzgebiet abfliegt. Dabei werden Opfer identifiziert und mit Hilfe Kamera-basierter Techniken und Telemedizin eine sogenannte "Sichtung" der Verletzten durchgeführt, um somit Prioritäten festzulegen. Website: https://projekt-falke.org/.


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