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Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Institut für Rettungs- und Notfallmedizin
Arnold-Heller-Straße 3
24105 Kiel

Ansprechpartner

Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner
Tel.: 0431 50031501
Fax.: 0431 50031554
Notfallmedizin@uksh.de



Profil

Das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN) ist das zentrale Institut für Notfallmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und der beiden medizinischen Fakultäten in Kiel und Lübeck. Es schult pro Jahr bis zu 7.000 Mitarbeitende des UKSH und der Tochtergesellschaften in Basis- sowie erweiterten Reanimationsmaßnahmen. Die Ermächtigung nach DGUV-Grundsatz 304-001 liegt vor. Darüber hinaus beteiligt sich das IRuN an der Notfallsanitäter-Ausbildung in Kooperation mit der Berufsfeuerwehr Kiel und stellt sich als eigenständige Ausbildungsschule für Rettungssanitäter auf. Eine breite Auswahl an notfallmedizinischen Aus- und Fortbildungen, wie bspw. Notarzt (NASIM25)-, Geburtshilfe- oder MANV-Simulations-kursen, wird für medizinisch tätiges Fachpersonal angeboten. Das IRuN ist zuständig für das innerklinische Qualitätsmanagement und die Notfallversorgung im UKSH, die Krankenhausalarm- und Einsatzplanung beider Campi (Kiel und Lübeck) und das universitäre Cardiac Arrest Center. Zusätzlich obliegt ihm nicht nur die Leitung des Deutschen Reanimationsregisters, sondern auch die Koordination des europäischen Reanimationsregisters. Zudem haben Mitarbeitende des Instituts Funktionen in der Leitung des Wissenschaftlichen Beirats der DAKEP (Deutsche Arbeitsgemeinschaft Krankenhaus-Einsatzplanung), als Sprecher der Sektion Notfall- und Katastrophenmedizin der DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) sowie als Mitglieder der Kommission Telemedizin der DGAI (Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie & Intensivmedizin).

Projekte

QUARZ-SAND

Im Rahmen des Projekts werden Qualitätsindikatoren für sanitätsdienstliche Einheiten in Großschadenslagen entwickelt. Ziel ist, Daten aus den Einsätzen mittels eines Erfassungstools zu erheben und mit einer Datenbank zu vergleichen und zu analysieren. Dies soll zukünftig eine kontinuierliche Verbesserung der medizinischen Versorgungsqualität in Großschadenslagen gewährleisten, um das bestmögliche Outcome für Patienten und Einsatzkräfte zu ermöglichen. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) finanziert.

COMPRESS

Im Rahmen von COMPRESS (Comparing Observational Multicentre Prospective Registry Study on Resuscitation) werden Kriterien qualitativ hochwertiger Thoraxkompression entsprechend der ERC Guidelines von 2015 analysiert. Für diese multizentrische Beobachtungsstudie werden über einen Zeitraum von drei Jahren in mehreren präklinischen Zentren Routinedaten bei Reanimationseinsätzen gesammelt und im Deutschen Reanimationsregister zusammengeführt. Innerhalb der drei Altersgruppen wird zwischen dem manuell reanimierten Patientenkollektiv und Patienten, bei denen auch das corpuls® cpr eingesetzt wurde, unterschieden.

HALLIGeMED

HALLIGeMED bringt ärztliche Expertise zu räumlich entfernten Halligen in der Nordsee. Vitalwerte werden dabei live an eine Telemedizinzentrale am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein gesendet und dort durch einen Telenotarzt bewertet. Dieser stellt eine Diagnose und ordnet medizinische Maßnahmen an, die er unter Supervision an den Halligpfleger delegiert. Das Projekt wird über eine Laufzeit von drei Jahren vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren sowie vom Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

CLAIRE

Das Forschungs- und Verbundprojekt ChiLdrens Automated Intelligent REsuscitation hat den Gewinn von wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Reanimation von pädiatrischen Patienten zum Ziel. Aufbauend darauf soll ein Konzept für eine intelligente mechanische Reanimation von Kindern entwickelt werden. Langfristig soll so die Überlebensrate bei einem Herz-Kreislaufstillstand verbessert werden. Das Projekt wird über drei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

ViNoMed

Ein effizientes präklinisches Traumamanagement ist überlebenswichtig für die schnelle Versorgung von verunfallten Menschen. An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erlernen die medizinstudierenden bereits in ihrem Studium diese Fähigkeit. Damit der Lernerfolg optimal unterstützt werden kann, bietet das eLearning „Virtuelle NotfallMedizin“ den Studierenden die Möglichkeit zu jederzeit und von allen internetfähigen Geräte die strukturierte Versorgung schwerverletzten Menschen nach den aktuellen Leitlinie zu trainieren. Das eLearning besteht aus einen Grundlagenquizz, einem Erklärvideo und einem Simulationsvideo, um die Studierenden optimal vorzubereiten.


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