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Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 522
Sicherheitsforschung
Heinemannstr. 2
53175 Bonn

Ansprechpartner

Kontakt
Tel.: +49 228 9957 - 0
Fax.: +49 228 9957- 83601
bmbf@bmbf.bund.de



Profil

Sicherheit bildet die Basis für ein freies selbstbestimmtes Leben. Doch wir leben in einer modernen Welt, in der sich die Risiken der zivilen Sicherheit wandeln. Neue Verwundbarkeiten entstehen beispielsweise durch die Zunahme von Extremwetterereignissen und die stärkere Vernetzung internationaler Handels- und Reiseströme. Täglich sind wir auf Infrastrukturen angewiesen, die eng miteinander verzahnt sind.

Die Herausforderungen der Zukunft bestehen darin, die hoch vernetzten Infrastrukturen für Verkehr, Telekommunikation und Energieversor­gung so zu gestalten, dass sie widerstandsfähiger gegenüber Störungen werden. Zivile Sicherheit, das bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger auch, sich im Alltag sicher bewegen zu können, zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr, am Flughafen, im Wohnumfeld oder bei öffentlichen Veranstaltungen. Gleichzeitig erwarten die Menschen in Ausnahmesituationen, wie in einem Katastrophenfall, schnelle Hilfe und kompetente Unterstützung.

Die zivile Sicherheitsforschung ist eines von fünf Bedarfsfeldern in der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung. Seit 2007 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ über 375 Millionen Euro bereitgestellt.

Zu den aktuellen Forschungsschwerpunkten des Rahmenprogramms gehören beispielsweise die Themen „Schutz und Rettung bei komplexen Einsatzlagen“, „Sicherung der Lebensmittel und Lebensmittelwarenketten“ sowie „Urbane Sicherheit“.Ziel ist es, den Schutz vor Gefahren, wie Naturkatastrophen, technischen Großunfällen, organisierter Kriminalität oder Terrorismus, zu stärken. Die zivile Sicherheit soll erhöht werden, ohne die persönlichen Freiheitsrechte einzuschränken.

Mit dem zivilen Sicherheitsforschungsprogramm werden innovative Strategien zur Prävention von Katastrophen sowie Lösungen für ein modernes Einsatz- und Krisenmanagement erforscht.Um praxisnahe Ergebnisse zu erhalten, arbeiten die Forschungsprojekte mit realitätsnahen Szenarien, wie zum Beispiel einer Grippe-Pandemie oder einer Massenpanik bei Großveranstaltungen. Die späteren Nutzerinnen und Nutzer, dazu gehören Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte, sind in die Projekte einbezogen. Ebenfalls integriert sind Forscherinnen und Forscher aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. So können gesellschaftliche Aspekte, wie ethische, rechtliche und psychologische Rahmenbedingungen, von Beginn an berücksichtigt werden. Im zivilen Sicherheitsforschungsprogramm werden Risiken ganzheitlich in den Blick genommen und umfassende Lösungen erarbeitet.

Weitere Informationen zum Sicherheitsforschungsprogramm unter: www.sifo.de 

Projekte

Informationen zu den im Sicherheitsforschungsprogramm geförderten Projekten erhalten Sie unter: http://forschungsprojekte.sifo.de

Statistik

Kuchendiagramm der Verteilung der Institutionen in Deutschland nach Kategorien

Anzahl der Institutionen in Deutschland nach Kategorien gruppiert
Anzahl Kategorie
  66 Großunternehmen
  171 KMU
  184 Hochschulforschung
  116 Forschungsinstitute
  28 Netzwerke
  18 BOS
  13 Verbände