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University of Bremen
Physics Department, Radiometric Laboratory
Otto-Hahn-Allee 1
28359 Bremen

Ansprechpartner

Dr. Helmut W. Fischer
Tel.: +49 421 218 627 61
Fax.: +49 421 218 98 62761
hfischer@physik.uni-bremen.de



Profil

Die Institution "Landesmessstelle für Radioaktivität" ist sowohl eine Einrichtung der Universität Bremen als auch Bestandteil des bundesweiten Netzwerks zur Überwachung der Umweltradioaktivität "IMIS". Sie verfügt über hochempfindliche stationäre und mobile Messgeräte sowie chemische und physikalische Laborräume. Sie überwacht fortlaufend die Konzentration radioaktiver Stoffe in einer Vielzahl von Umweltmedien und ist darauf vorbereitet dasselbe in einer nuklearen Gefahrenlage zu tun. Sie berät Behörden und Einsatzkräfte zu dem Themengebieten Strahlenschutz und Umweltradioaktivität. Inneruniversitär bildet sie einen Teil des Instituts für Umweltphysik (IUP), in dem sie zu Lehre und Forschung auf den Gebieten Radioökologie und Strahlenschutz beiträgt. Der aktuelle Personalbestand umfasst 4 Wissenschaftler, 2 Doktoranden und einen Techniker.

Projekte

- Sicherheit medizinischer und industrieller Strahlenquellen

Im Rahmen einer Studie wurden Art, Einsatzzweck und räumliche Verteilung medizinischer und industrieller Strahlenuellen (vorwiegend in Deutschland) untersucht. Daraus wurden Vorschläge zur Verbesserung der Zugriffssicherheit erarbeitet.

 

- Mögliche Auswirkungen eines Terroranschlags unter Verwendung radioaktiver Stoffe

Basierend auf den Erkenntnissen zur Verfügbarkeit medizinischer und industrieller Strahlenquellen (siehe voranstehendes Projekt) wurden für realistische (bezogen auf Verfügbarkeit von Strahlenquellen und technische Möglichkeiten) Szenarien amtosphärische Ausbreitung, Bodenkontamination, Strahlenexposition und mögliche Gegenmaßnahmen ermittelt. Die Ergebnisse wurden mit Behörden und Einsatzkräften im Rahmen mehrerer Workshops und Übungen diskutiert.

 

- Interne Dekontamination von Radioisotopen (gefördert durch das Bundesamt für Strahlenschutz, BfS)

Im Rahmen einer Literaturstudie wurde der aktuelle Wissensstand zu Aufnahme, Metabolismus und Dekorporation für solche Radioisotope ermittelt die für einen terroristischen Anschlag mit radioaktivem Material in Frage kämen. Die Ergebnisse wurden in Form eines Nachschlagewerks für die Praxis dokumentiert.

 

- Detektion und Identifikation radioaktiver Quellen

Basierend auf Erfahrungen aus der Praxis im Umgang mit radioaktiven Stoffe werden Methoden zur effektiven Identifikation unbekannter Quellen und zur Ermittlung von Aktivität und Gefährdungspotential entwickelt.


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Kuchendiagramm der Verteilung der Institutionen in Deutschland nach Kategorien

Anzahl der Institutionen in Deutschland nach Kategorien gruppiert
Anzahl Kategorie
  65 Großunternehmen
  172 KMU
  185 Hochschulforschung
  116 Forschungsinstitute
  28 Netzwerke
  18 BOS
  13 Verbände