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Universität Witten/Herdecke
Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58448 Witten

Ansprechpartner

Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange
Tel.: +49 (0) 2302 926 809
Fax.: +49 (0) 2302 926 813
hans-juergen.lange@uni-wh.de



Profil

Der Lehrstuhl für Politikwissenschaft wurde zum 1. Juli 2008 an der Universität Witten/Herdecke eingerichtet. Die Arbeit bezieht sich auf drei Schwerpunkte: die Politikwissenschaft, die Sicherheitsforschung und das Sicherheitsmanagement.

 

Politikwissenschaft

 

Der Fokus des politikwissenschaftlichen Schwerpunktes richtet sich auf Theorie und Empirie der Politischen Systeme sowie auf die Zeitgeschichte. Im Vordergrund stehen dabei das Politische System der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union. Von diesen Fixpunkten ausgehend werden die unterschiedlichen politischen Entwicklungen und Konfliktlinien mit den Ansätzen der politischen Theorie, der politischen Systemanalyse und der internationalen Politik untersucht und diskutiert. Der Wandel von Staatlichkeit und Demokratie ist hierbei von besonderem Interesse. Die Zeitgeschichte bildet eine wichtige Ergänzung zur politikwissenschaftlichen Perspektive. Sie rekonstruiert die historischen Entwicklungen, die die gegenwärtigen Strukturen, Prozesse und Inhalte von Politik beeinflusst haben und verdeutlicht historische Pfadabhängigkeiten politischer, sozialer und kultureller Zusammenhänge.

 

Sicherheitsforschung

 

Sicherheitsforschung vollzieht sich in einer breiten interdisziplinären Zusammenarbeit geistes-, sozial-, kultur- und technikwissenschaftlicher Disziplinen. Die Sicherheitsforschung am Lehrstuhl versteht sich als eine sozialwissenschaftlich fundierte Forschung zu den Ursachen, Verläufen und Auswirkungen der gesellschaftlichen und politischen Sicherheitsentwicklung. Im Fokus der Forschungsarbeiten stehen Analysen zu den sich ausdifferenzierenden Säulen der Inneren Sicherheit (staatliche Sicherheit, kommunale Sicherheit, Katastrophenschutz, Sicherheitswirtschaft, Unternehmenssicherheit), zugleich aber auch die zunehmenden Tendenzen eines erweiterten Sicherheitsverständnisses, welches vor allem eine Vernetzung der Belange von innerer und äußerer Sicherheit zum Inhalt hat.

 

Sicherheitsmanagement

 

Sicherheitsperzeptionen prägen immer deutlicher die Entwicklung von Gesellschaft. Sowohl die Nachfrage als auch die Angebote an Sicherheitsleistungen nehmen stetig zu. Die Steuerung und das Management vernetzter Sicherheitssysteme gewinnen in der Konsequenz zunehmend an Bedeutung. Jede Organisation von Sicherheit greift im Regelfall aber tief in die Freiheits- und Bürgerrechte der davon betroffenen Menschen ein. Ein Sicherheitsmanagement steht von daher vor der Notwendigkeit, sowohl die politischen und rechtlichen als auch die kulturellen und ethischen Aspekte mitzudenken, die mit der Entwicklung von Sicherheitssystemen verbunden sind – sei es für die Belange eines Unternehmens, die Zielsetzung einer lokalen Sicherheitspolitik oder für die Planungen neuer nationalstaatlicher ebenso wie europäischer Sicherheitsarchitekturen, wie sie derzeit in der Diskussion sind. Der Lehrstuhl setzt sich zur Aufgabe, ein solches politisch und kulturell reflektiertes Sicherheitsmanagement zu entwickeln.

 

 

Projekte

- Prioritätenbildung bei Rettungsmaßnahmen

- Koordination, Steuerung und Normenbildung im deutschen Katastrophenschutzsystem unter den Bedingungen von Großschadensereignissen

Statistik

Kuchendiagramm der Verteilung der Institutionen in Deutschland nach Kategorien

Anzahl der Institutionen in Deutschland nach Kategorien gruppiert
Anzahl Kategorie
  66 Großunternehmen
  170 KMU
  184 Hochschulforschung
  115 Forschungsinstitute
  28 Netzwerke
  18 BOS
  13 Verbände