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Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH (BIGS)
Dianastraße 46
14482 Potsdam

Ansprechpartner

Dr. Tim Stuchtey
Tel.: +49 331 704 406 0
Fax.: +49 331 704 406 19
info@bigs-potsdam.org



Profil

Das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) ist ein unabhängiges, überparteiliches und nicht-gewinnorientiertes Institut in Potsdam mit der Mission, durch eigene praxisorientierte Forschung, Analysen und Veröffentlichungen Fragen und Herausforderungen ziviler Sicherheit zu begegnen und Brücken zwischen Theorie und Praxis zu schlagen.

Zum Zeitpunkt der Institutsgründung 2010 gab es in Deutschland kein Forschungsinstitut, welches die multi- und interdisziplinären Anforderungen an Sicherheitsforschung und gesellschaftspolitischer Reflexion erfüllte. Mit der Gründung des BIGS sollte diese Lücke geschlossen werden. Das Institut soll einen Beitrag dazu leisten, die Interdisziplinarität des Problems Sicherheit zu reflektieren, entsprechend zu analysieren und so dazu beizutragen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse umfassend berücksichtigt werden, wenn sich der Staat, die Gesellschaft und die Wirtschaft Herausforderungen ziviler Sicherheit stellt.

Das BIGS sieht seinem Selbstverständnis entsprechend seine Aufgaben im Bereich der Forschung, Lehre und dem Wissenstransfer im Bereich der zivilen Sicherheitsforschung. In der Forschung wird dies über einzelne Forschungsprojekte verwirklicht, in der Lehre über das Angebot eines Hauptseminars über ökonomische und politikwissenschaftliche Aspekte ziviler Sicherheit und im Wissenstransfer über Konferenzen, Workshops und Publikationen des BIGS. 

Mehr Informationen finden sich unter www.bigs-potsdam.org.

Projekte

Ein Beispiel für aktuelle Projekte des BIGS ist "OSiMa – Die Ordnung des Sicherheitsmarktes". In der Literatur und im öffentlichen Diskurs wird regelmäßig unterstellt, dass es sich bei dem Schutz der Gesellschaft vor Terrorismus, Kriminalität oder natürlichen Katastrophen um ein öffentliches Gut handelt, das vom Staat finanziert und hergestellt werden muss. Dabei gibt es seit Jahren einen Trend zu einer verstärkten privaten Bereitstellung von Schutz zur Erwirkung von Sicherheit. Während in Deutschland die Ausgaben des Staates inflations-bereinigt stagnieren, wächst die private Sicherheitswirtschaft schneller als die Gesamtwirtschaft (Gruchmann et al. 2014, S. 27f.). Damit kommt es zu einer relativen Verschiebung von der staatlichen hin zur privaten Bereitstellung von Schutz, die man als Privatisierung im weiteren Sinne bezeichnen kann. Darüber hinaus lässt sich eine Privatisierung im engeren Sinne in einigen Sicherheitsbereichen beobachten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Verbundprojekt "Die Ordnung des Sicherheitsmarktes" (OSiMa). Das BIGS fungiert als Konsortialführer. Weiterhin besteht das Konsortium aus den drei universitären Partnern Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU Jena) und Universität Potsdam sowie dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und dem Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS). Das OSiMa-Konsortium analysiert gemeinsam und multidisziplinär, welche Formen des Gutes Sicherheit bestehen und wie diese organisiert und finanziert werden sollen. Dabei geht es insbesondere darum, darzulegen welchen Beitrag aus ordnungspolitischer Sicht die private Sicherheitswirtschaft leisten kann; sowie den Rahmen zu beschreiben, innerhalb dessen neue Dienstleistungen und Organisationsformen von Schutz und Sicherheit durch die Sicherheitswirtschaft entstehen können.

Mehr Informationen zu diesem Projekt sowie fit4sec, RiskViz, SenSE4Metro u.a. finden Sie auf unserer Webseite www.bigs-potsdam.org/index.php/de/projekte/aktuelle-projekte.


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