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Fraunhofer Research Institution for Polymeric Materials and Composites PYCO
Kantstr. 55
14513 Teltow

Ansprechpartner

M.A., M.Sc. Torsten Lerz
Tel.: +49 3328 330-284
Fax.: +49 3328 330-282
info@pyco.fraunhofer.de



Profil

Die Fraunhofer-Einrichtung für Polymermaterialien und Composite PYCO entwickelt gemeinsam mit dem Lehrstuhl Polymermaterialien der BTU Cottbus an den Standorten Teltow und Wildau hochvernetzte Polymere (Reaktivharze/Duromere) für Anwendungen in allen Branchen, insbesondere für die Verkehrstechnik (vor allem Luftfahrt), die Informations- und Kommunikationstechnik sowie die Gerätetechnik.

Gegenwärtiger Schwerpunkt sind Entwicklungen für den Einsatz im Leichtbau und in der Mikro- und Optoelektronik: Neue (Nano)Materialien, Prepregs, Kernwerkstoffe, Schichtverbunde, faserverstärkte Polymere, Sandwichstrukturen, Bistabile Displays, optisch integrierte Bauelemente, Barriereschichten.

Die Anwendungsformen der Reaktivharze für den Leichtbau sowie die Mikro- und Optoelektronik sind vor allem: Klebstoffe, Beschichtungen, Lacke, Bindemittel, Inmolds/Gelcoats, Gießharze, Prepregharze, Resin Transfer Molding (RTM), Pultrusionsharze und Schäume. Diese haben besondere Eigenschaften, wie hohe Flammfestigkeit, hohe Bruchzähigkeit (Sprödigkeit), geringer Volumenschrumpf, schnelle und latente Härtung, Wiederlösbarkeit (bei Klebstoffen), Barriereeigenschaften (gegen Wasser und Sauerstoff), angepasste Ausdehnungskoeffizienten (CTE), angepasste Brechungsindizes, Reparatureignung oder Recyclierbarkeit. Da diese Eigenschaften häufig gegenläufig sind, wird dem Ausbalancieren dieser Eigenschaften besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Einmalig für eine Forschungseinrichtung in Deutschland wird die gesamte Entwicklungskette vom Monomer bis zum Bauteil abgedeckt. Beginnend mit der Monomersynthese werden in weiteren Entwicklungsschritten die Prepolymerherstellung, einschließlich des Einbaus auch selbst entwickelter Koreaktanden, wie Flammfestmacher, Zähmodifikatoren (Toughener) bzw. (selbst entwickelte) Füllstoffe oder andere funktionelle Verbindungen (NLO-Aktive) untersucht.

Es werden Verarbeitungseigenschaften entwickelt, Prototypen (häufig gemeinsam mit dem Anwender) hergestellt und charakterisiert sowie Qualitätssicherungsmerkmale erarbeitet. Je nach vom Anwender gewünschter Entwicklungsstufe resultieren am Ende der Entwicklung Reaktivharz-Formulierungen, faserverstärkte Materialien, Sandwichstrukturen oder andere gewünschte Bauteile als Demonstratoren.

Projekte

Material- und Technologieentwicklung:

1. Leichtbau für Luft- und Raumfahrtanwendungen: Prepregs, Laminate, Sandwichstrukturen, Klebstoffe, Schäume, Füllstoffe, (Infusions-)Harze, faserverstärkte Kunststoffe (FVK), Noppenwabe;

2. Leichtbau für Verkehrtechnik: (Spezial-)Harze, Prepregs, Laminate, (Nano-)Coatings, Klebstoffe, Schäume, Füllstoffe;

3. Mikro- und Optoelektronik: Klebstoffe, Underfiller, Moldings, (Optik-)Harze, Harze für Wellenleiter, stromlose RFID-LCD, Füllstoffe, Barriereschichten


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Leichtbau- & Schutzmaterialien, Beschichtungen, Materialwissenschaften, Nanotechnologie, Optische/photonische Materialien & Technologien, Widerstandsfähigkeit & Härtung, Sonstige

Statistik

Kuchendiagramm der Verteilung der Institutionen in Deutschland nach Kategorien

Anzahl der Institutionen in Deutschland nach Kategorien gruppiert
Anzahl Kategorie
  65 Großunternehmen
  173 KMU
  188 Hochschulforschung
  119 Forschungsinstitute
  29 Netzwerke
  18 BOS
  14 Verbände