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Ruhr-Universität Bochum
Geographisches Institut, Arbeitsgruppe Spezielle & Angewandte Klimatologie
Universitätsstrasse 150
44801 Bochum

Ansprechpartner

Prof. Dr. Andreas Pflitsch
Tel.: +49 234 32 26 70 7
Fax.: +49 234 32 14 46 9
andreas.pflitsch@rub.de



Profil

Die Arbeitsgruppe Höhlen- und U-Bahn-Klimatologie am Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum ist spezialisiert auf die Grundlagenforschung sowie die weiterführende angewandte Forschung in unterirdischen Hohlräumen. Diese unterteilen sich in natürliche (Höhlen) und durch Menschen veränderte (Schauhöhlen) sowie geschaffene Hohlräume, hier im speziellen, U-Bahnsysteme aber auch Gebäudestrukturen wie z.B. Universitäten, Warenhäuser. Die Arbeitsgruppe besteht zurzeit aus 5 Wissenschaftlern und 2 studentischen Hilfskräften.

Die Arbeitsgruppe wurde 1997 gegründet und befasste sich zunächst mit höhlenklimatologischen Untersuchungen in Polen und Deutschland, später kamen Höhlen in weiteren Ländern Osteuropas und den USA hinzu. Der heutige Schwerpunkt im Bereich der Höhlenklimatologie liegt bei Strömungsuntersuchungen in den weltweit längsten Höhlensystemen in den USA.

Die ersten Temperatur- und Strömungsmessungen in U-Bahnsystemen wurden 1998 in New York City durchgeführt, darauf folgten Untersuchungen in Dortmund, Washington DC, München, Berlin und Newcastle upon Tyne (UK). Der Hauptuntersuchungsgegenstand dieser Forschung ist die natürliche Hintergrundströmung in U-Bahntunneln und -stationen, welche im Rahmen von Bränden und Terroranschlägen relevant für die Gefahrstoffausbreitung ist.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit der (Weiter)-Entwicklung von neuen Messtechniken und Messgeräten, die sich speziell auf die Untersuchungen in unterirdischen Hohlräumen beziehen. So wurde z.B. das sogenannte \\\"Intelligente Ultraschall-Anemometer\\\\\\\\\\\\\\\" entwickelt, welches die natürliche Hintergrundströmung selbst während des Fahrbetriebes detektieren und bestimmen kann.

 

Projekte

Im Rahmen der abgeschlossenen bzw. aktuell laufenden Forschungsprojekte OrGaMIR (abgeschlossen), OrGaMIRPLUS (abgeschlossen) und MAusKat (Projektkoordinator) oblagen bzw. obliegen der Arbeitsgruppe die folgenden Aufgaben:

OrGaMIR - Leitung des Teilprojektes Tunnelklimatologie

Aufbau des Messnetzes in drei U-Bahnstationen und diversen Tunnelabschnitten Durchführung der Tracergasmessungen, Datenerfassung, Bereitstellung der Messdaten und Datenanalyse, sicherheitsrelevante Beurteilung der Architektur von U-Bahnstationen

OrGaMIRPLUS - Leitung des Teilprojektes Tunnelklimatologie: Klimatologie hochkomplexer Stationen

Aufbau eines optimalen Messsystems zur Erfassung der aktuellen Strömungsbedingungen in einer hochkomplexen U-Bahnstation (Alexanderplatz, Berlin), Durchführung von Ausbreitungsversuchen und mobilen Klimamessungen in selbiger Station Definition eines \"Klimamodells\" zur kurzfristigen Prognose der Stabilität der aktuellen Strömungs- und Ausbreitungsbedingungen in hochkomplexen U-Bahnstationen sowie zur Ausweisung von Gefahrenbereichen

MAusKat - Koordination des Verbundprojektes sowie Leitung des Teilprojektes: Ausbreitung von Gefahrstoffen in kritischen Gebäudestrukturen

Modifizierung von bestehender Messsensorik für den Anwendungsbereich in geschlossenen Strukturen (kleinere Baugrößen bei trotzdem optimaler Strömungserfassung) insbesondere bei laufendem Publikumsverkehr, Verringerung des Strombedarfes der Klimasensorik (Low Power Management), Analyse verschiedener Messkonfigurationen unter Berücksichtigung der Strömungssituation, Auswirkung auf das Strömungsgeschehen durch unterschiedliche Belüftungsvorgänge bei vorhandener aktiver Klimaregulierung, Messung von Klimafaktoren, die als Randbedingungen für eine auf die gesamte Struktur angewandte CFD Simulation genügen, Bereitstellung von analysierten Daten der Strömungsmessung für die übrigen Partner, Verifizierung empirischer und simulierter Ausbreitungsprognosen des Gesamtsystems MAusKAT, Wahl geeigneter Strömungsmessungen zur Überprüfung der Validität der Simulationsrechnungen, Systemvergleich zwischen bisheriger Erfassungsmethode von SF6 und neuen sensorgestützten Methoden


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