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Institut der Feuerwehr NRW
Wolbecker Straße 237
48155 Münster

Ansprechpartner

Dr. Christoph Lamers
Tel.: 0251 3112-3201
Fax.: 0251 3112-1010
christoph.lamers@idf.nrw.de



Profil

Das Institut der Feuerwehr NRW ist die zentrale Ausbildungsstätte für Fach- und Führungskräfte der Feuerwehren des Landes und mit einem Personalbestand von mehr als 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte deutsche Ausbildungseinrichtung der Feuerwehr. Hier werden die verschiedensten Veranstaltungen für berufliche und ehrenamtliche Angehörige der öffentlichen und privaten Feuerwehren angeboten und durchgeführt. Dabei stehen die Qualifizierung von Führungskräften und Ausbildern sowie die Vermittlung von Spezialkenntnissen im Vordergrund. Ebenso gehört es zu den Aufgaben des IdF NRW, die Mitglieder der Krisenstäbe des Ministeriumsfür Inneres und Kommunales, der Bezirksregierungen sowie der Kreise und kreisfreien Städte auszubilden. Am IdF NRW wird die Laufbahnprüfung für alle Anwärterinnen und Anwärter für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst zentral für alle Länder der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Ferner unterhält das IdF NRW auch Technische Kompetenzzentren für motorbetriebene Fahrzeuge und Geräte und für den Digitalfunk.

Seit einiger Zeit kooperiert das IdF NRW auch mit Hochschulen und anderen Einrichtungen im Bereich der wissenschaftlichen Forschung. Im Zuge dessen ist das Institut derzeit an vier Forschungsprojekten als assoziierter Partner beteiligt (vgl. „Projekte“) und arbeitet auf informeller Ebene an weiteren Forschungsprojekten mit. Die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts schließen weiterhin die Mitarbeit an Feldstudien in den Ausbildungseinrichtungen des Instituts, die Durchführung von Experteninterviews, Vorträge auf wissenschaftlichen Konferenzen und Workshops sowie die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten ein. Von besonderem Interesse für die wissenschaftliche Forschung ist dabei die Nutzung von Einrichtungen wie dem Außengelände, der Übungshalle und der Stabsrahmenübungsanlage, da dort im Rahmen der Durchführung von Übungen Daten für wissenschaftliche Untersuchungen unter optimalen Bedingungen erhoben werden können.

Projekte

Die Forschungsprojekte, an denen das IdF NRW derzeit als assoziierter Partner beteiligt ist, sind:

  • AERIUS: In dem Projekt wird das Potenzial von Druckluftschäumen als Löschmittel grundlegend untersucht. Ziel ist es, anhand von Realbrandversuchen zu ermitteln, unter welchen Bedingungen der Einsatz dieser Schäume vorteilhaft ist. Hierzu werden die Brände bezüglich Ausbreitung, Temperaturen und auftretenden chemischen Stoffen analysiert und die Verläufe simuliert. Neben der Löschwirkung werden auch Einflüsse auf die Umwelt und die Sicherheit der Einsatzkräfte betrachtet.
  • PRAKOS: Vorhaben zur Bewältigung von Großschadenslagen (GL) legten in den letzten Jahren ihren Schwerpunkt in der Regel auf die Erforschung und Entwicklung von "hardware" (z.B. technische Ausrüstung, personelle Ausstattung). Diese im Zusammenhang mit Großschadenslagen wichtigen Untersuchungen berücksichtigen jedoch nicht, welche Rolle die "software" (z.B. Wahrnehmungen, Interpretationen, Kommunikationen, Praktiken) mit Blick auf Großschadenslagen wirklich spielt.
  • Aus einer retrospektiven Betrachtung von Schadensereignissen kombiniert mit einer Bewertung aktueller Ereignisse sollen Handlungsempfehlungen erstellt werden, die die im Katastrophenfall handelnden Personen unterstützen. Es sollen unterschiedliche Herangehensweisen aufgezeigt werden, die den Entscheidungsträgern neue Optionen bieten die bisher gar nicht oder nur passiv zur Schadensbewältigung genutzt wurden.
  • TEAMWORK: Serious Games ermöglichen eine Form von spieleri-schem Lernen in einer simulierten Umgebung. Erfahrungen aus realen Katastrophen oder Übungen können in Form von Szenarien in vorbereitende Schritte (Training, Planung) zurückfließen; spielerische Lösungen können auf „good practices“ untersucht werden und damit auch im Einsatz unterstützen. TEAMWORK erforscht ein integriertes, spielbasiertes und kreativitätsorientiertes Konzept, das die Einsatzkräfte und die Bevölkerung auf langanhaltende Katastrophen vorbereitet und in der gemeinsamen Bewältigung dieser unterstützt.
  • TEBRAS: Ziele des Vorhabens sind, die Personenrettung aus Brandräumen zu verbessern, die Anzahl der Brandopfer zu verringern und die Höhe der Schäden im industriellen und privaten Bereich zu verringern. Es sollen Sensoren entwickelt werden, die eine Branddetektion direkt am bzw. im brandgefährdeten Objekt ermöglichen. Die Erkenntnisse erlauben völlig neuartige Techniken der Detektion und Signalweiterleitung, die eine Branderkennung und Alarmierung bereits in der frühesten Phase der Reaktionsentwicklung der Brandstoffe ermöglichen werden.

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